Breitling - Zwischen Himmel und Erde
1884 beschliesst Léon Breitling, sich nur noch Uhrenkreationen von allerhöchster Präzision zu widmen. Rasch zwingt der Erfolg den Unternehmer dazu, Saint-Imier zu verlassen und sich in der Uhrenmetropole La Chaux-de-Fonds niederzulassen. Die ausgezeichnete Arbeit und die viel beschworene Zuverlässigkeit locken bald besonders anspruchsvolle Kunden an: Autorennfahrer, Forschungsreisende und unerschrockene Piloten einer im Aufschwung begriffenen Luftfahrt. Bei Breitling geht es Schlag auf Schlag mit Innovationen und Patenten weiter, wie zum Beispiel dem Gerät zur Addition einer Abfolge von Zeiten oder den ersten Cockpit-Chronographen. Der Navitimer aus den frühen 1950er Jahren mit den zwei Rechenschiebern ermöglicht den Piloten im Handumdrehen die für die Navigation notwendigen Berechnungen, angefangen bei der Umrechnung von Meilen in Kilometer bis hin zur Berechnung von Steigungs- oder Sinkwinkel. Als die kommerzielle Luftfahrt aufkommt, wird Breitling ihr Hauptlieferant. Mit der Herausgabe der «Chrono-Matic», der Vorgängerin der berühmten Chronomat, beweist die Marke 1969 Pioniergeist. Auch heute noch strebt Breitling in völliger Unabhängigkeit nach Präzision – die Manufaktur ist nach wie vor eine der wenigen Uhrenmarken, die von ihrer absoluten Handlungsfreiheit profitieren, denn sie gehört keiner grossen Gruppe der Branche an: ein Triumph des Mutes und der Selbstständigkeit.
Chronomat GMT: aus den Augen, aber im Sinn
Einseitig drehbare Lünette, zwei intelligente Zeitzonen, Chronographen-Funktionen und Datum: Das Verzeichnis der spezifischen Merkmale klingt für Abenteurer und Globetrotter wie ein Aufruf zur Abreise. Das Modell Chronomat GMT, das vom neuen Manufakturkaliber Breitling 04 angetrieben wird, besitzt zwei zentrale Stundenzeiger. Eine einfache Handbewegung reicht, um augenblicklich die Zeit und das Datum des aktuellen Aufenthaltsortes einzustellen und dabei die Referenzzeit über eine 24-Stunden-Anzeige beizubehalten, ohne den Minutenzeiger zu bewegen. Wer so lange auf natürliche Weise mit der Luftfahrt verbunden ist, kann sich nicht erlauben, weniger zu bieten. Eine Spitzenleistung, die möglich wurde durch ein patentiertes System mit Differenzial, das den lokalen Stundenzeiger vom Räderwerk abkoppelt, wenn die Uhr auf eine andere Zeitzone eingestellt wird. Bei der Rückkehr an den Wohnort bewegen sich die beiden Stundenzeiger wieder völlig synchron. Diese intuitive GMT-Funktion ist mit einem klassischen Säulenrad-Chronographen verbunden. Schliesslich lässt sich dank der komfortablen Gangreserve von 70 Stunden verhindern, dass man im Eifer des Gefechts böse Überraschungen erlebt.
Transocean Chrononograph: eine Klasse für sich
Typisch Breitling: Der Transocean Chrononograph lässt drei Legenden der Luftfahrt wieder aufleben, die in den 60er Jahren die Fantasie beflügelten: die Boeing 707, die DC-8 und die Caravelle. In jenen glücklichen Tagen begaben sich elegant gekleidete Passagiere, die am Handgelenk eine Uhr mit klaren und raffinierten Linien trugen, gemessenen Schrittes zum Abflug. Auf ihren langen Reisen zwischen den Kontinenten standen die Flugzeuge damals am nächtlichen Himmel in einem ständigen Wettkampf des Luxus. Wie liesse sich das Goldene Zeitalter der Zivilluftfahrt deshalb besser würdigen als mit einem Chronographen von nüchterner Ästhetik, dessen Anmut im Einklang steht mit der Präzision des Manufakturkalibers Breitling 01, dem vom Unternehmen entwickelten und produzierten leistungsfähigen Automatik-Chronographenwerk. Den Passagieren des 21. Jahrhunderts bietet es einen Chronographen mit ¼-Sekunden-, 30-Minuten- und 12-Stunden-Zählern sowie einer wertvollen Datumsanzeige. Untergebracht in einem Gehäuse aus Stahl und Roségold, ist er zweifellos einer der elegantesten Begleiter auf Reisen rund um den Globus.

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